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2003 Die Geschichte der Lambadatänzer Kirchhoven schien nach dem Night-Fever Wagen 2001 ein jähes Ende genommen zu haben, stand man im jahr 2002 zwar vereint, aber doch nur am Straßenrand. Dieser Umstand aber trieb den meisten Tänzern die Tränen in die Augen, wusste man doch, wie schön so ein eigener Wagen ist. So wurde mit der Planung für das Jahr 2003 schon relativ zeitig begonnen, was für uns doch fast schon wieder Neuland war, da die letzten 3 Wagen ja immer nur an einem Tag fertiggestellt wurden. Ein weiteres Problem stand mit der neugeschaffenen TÜV-Prüfung ins Haus. Unser Wagen, den wir vor 1999 benutzt hatten, viel durch alle § der bevorstehenden Prüfung. Reifen, Bremsen, Deichsel,waren allesamt vorhanden, doch nicht in dem vom TÜV gewünschten Zustand. Unsere Pläne drohten schon im Keim zu ersticken, da sich die Suche nach einem passenden Anhänger als relativ schwierig bzw. unmöglich herausstellte. Per Zufall wurde im Herbst bei E-bay ein 24 t. 3-achs Anhänger gesichtet, der mit dem Standort in Wegberg gerade mal 40 Km von uns entfernt stand. Nach Begutachtung wurde der Anhänger erfolgreich ersteigert. Da der Wagen über 6 fast neue Reifen, sowie ein Druckluftbremsanlage verfügte, die zwar als defekt beschrieben wurde, der Fehler sich aber lediglich als ein defektes Rückschlagventil herausstellte, waren die ersten Kriterien für eine erfolgreiche TÜV-Prüfung erfüllt. Nach dem Ausschlachten des Anhängers, standen uns nun viele Türen offen, da wir nun über einen eigenen Anhänger verfügten, auf dem wir nach Herzenslust schweißen konnten. Da aber Karneval mit Riesenschritten näher kam und die TÜV-Prüfung anfiel, entschieden wir uns aufgrund des Zeitmangels und der nicht berücksichtigten Schwierigkeit, für einen 9m langen Anhänger einen geeigneten Bauplatz zu bekommen, für unsere altbewährte Lambadatänzer “vorne Hütte,hinten Tanzen” Version. Unsere Abenteuerreise der Bauplätze begann in Holland, führte uns über Heinsberg, nach Karken, wo wir noch heute unseren Wagen bauen und der Anhänger das ganze Jahr über geparkt wird. Nach bestandener TÜV-Prüfung, die der Prüfer mit den Worten ”Wollt ihr mit dem Wagen nach Russland” begann, bezugnehmend auf unsere wohl zu wörtlich genomme Bestimmung mit dem Unterfahrschutz an der vorderen Achse, den wir aus einem 50mm Vierkant Stahl hergestellt hatten, kam das nächste Problem auf. Der Landwirt der uns in den letzten 10 Jahren einen Traktor zur Verfügung gestellt hatte, konnte uns diesen nicht mehr leihen, da sein Sohn mittlerweile auch einen Wagen baute. Nach langer Suche konnte ein Traktor samt Fahrer ausfindig gemacht werden, was uns auch die Rekrutierung der Familienangehörigen und Väter als Fahrer ersparte. So, jetzt genug der Worte.

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