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Die Lambadatänzer Kirchhoven
Ein passender Name für eine Karnevalstruppe, in der höchstens 20% der Leute je einen Tanzkursus besucht haben bzw. es einigen auch schon aus rein optischen und ästhetischen Gründen verboten ist, nur ansatzweise eine Form des Lambada´s zu tanzen. So oder ähnlich mögen es während der Karnevalszüge am Straßenrand einige Leute sehen. Nicht viel anders verhält es sich mit dem Wort Kirchhoven. Zwar stammt die Ur-Formation der Lambadatänzer aus diesem wunderschönen Dorf und den angrenzenden Ortsteilen Heinsberg, Vinn und Haaren, aber zum jetzigen Zeitpunkt wohnt lediglich ein einziger (wieder) in Kirchhoven. Den Rest hat es im Laufe der Jahre nach Aachen, Düsseldorf oder in die umliegenden Dörfer verschlagen. Wie in der History zu sehen begann das aktive Mitwirken im Karneval im 1990. wobei man erst ab dem Jahr 1992 wirklich von den Lambadatänzern sprechen kann, da die ersten beiden Jahre doch eher eine Co-Produktion verschiedener Kirchhovener Cliquen war.
Wie kamen wir zu diesen Namen:
Lange Zeit ein von den Tänzern selber gut gehütetes Geheimnis, doch mitlerweile kann man einen gewissen Stolz auf den Namen nicht mehr verläugnen. Da an dieser Namensfindung nur einer unserer Truppe maßgeblich beteiligt war und der Zeitpunkt doch relativ schlecht gewählt war, sind dementsprechend nur vage Erinnerung übriggeblieben. Dieser eine war im Jahr 1996 unser Dremmener Urgestein Volker Gräfe, der uns alljährlich zum Dremmener Karnevalszug anmeldet. Nach der Kappensitzung in Dremmen fragte ihn ein Mitglied des Dremmener Karnevalsverein aufgrund des fehlenden Eintrages auf der Anmeldung zum Rosenmontagszug nach dem Namen unserer Gruppe, worauf Volker wohl antwortete: Wenn Ihr unbedingt einen Namen für uns braucht, dann schreibt eben Lambadatänzer Kirchhoven.
So oder so ähnlich muss es sich in jener Zeit zugetragen haben.
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